Willkommen auf der Webseite der Evangelischen Kirchengemeinde Lippoldsweiler

Unsere Kirchengemeinde ist in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens aktiv. Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen rund um unser Gemeindeleben, kirchliche Feiertage und die Gottesdienste in unserer Gemeinde.

Wir begrüßen Sie ganz herzlich in unserer Gemeinde und wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern.

"Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen."

Matthäus 18:20

Aktuelle Handlungsempfehlungen zum Corona-Virus

Die Konfirmationstage im Mai werden aufgehoben.

Alle Hausbesuche werden ausgesetzt. Sie haben jedoch jederzeit die Möglichkeit mit Pfarrerin Renate Dinda telefonisch und über E-Mail in Kontakt zu treten.

Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie Hilfe z.B. beim Einkaufen brauchen. Wir werden Sie im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen. Gerade jetzt sind wir als Kirchengemeinde für Sie da. 

Zur Gottesdienstzeit werden die Glocken läuten und dazu einladen, zu Hause füreinander zu beten und die Fernsehgottesdienste oder Predigten im Internet anzuschauen.

Wochenspruch

„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“
Sacharja 4,6

Sonntag, 31. Mai 2020 – Pfingsten

10.00 Uhr Gottesdienst in der „Lutherkirche“ - der Evangelischen Kirche Lippoldsweiler 

Wir können wieder Gottesdienst feiern  aber es wird anders sein als früher.

Durch die gesetzlichen Abstandsregeln gibt es nur Plätze für 18 Personen bzw. 18 Kleinstgruppen (Ehepaare, in häuslicher Gemeinschaft Lebende). 

Bitte tragen Sie zum Gottesdienst eine Mundschutzmaske.

Für Menschen, die noch keine Maske haben, halten wir welche bereit. 

Die Lieder des Gottesdienstes werden gelesen, da der Gemeindegesang bis auf Weiteres ausgesetzt ist.

 

Montag, 01. Juni 2020 - Pfingstmontag

10.30 Uhr Ökumenischer  Gottesdienst
Im Autokino auf dem Parkplatz hinter der Auenwaldhalle in der Beaurepairestraße in Unterbrüden

Pfingsten - das Fest des Heiligen Geistes

Pfingsten ist das Geburtstagsfest der Kirche. Aus meiner Kindheit in Sachsen kenne ich den Brauch, die violetten Kirchenfahnen zu hissen und bei weitgeöffneten Türen große Gottesdienste mit Posaunenchören und Musik zu feiern. Meistens gab es auch noch ein Gemeindefest. Wer zufällig dazukam, spürte: Hier feierte man Geburtstag. Fünfzig Tage nach dem Osterfest. Daher kommt auch der Name: Pfingsten – griechisch „pentekoste“ – gotisch „paintekuste“ mittelhochdeutsch „ pfingesten“. 

Fünfzig Tage nach Ostern feierten die Juden – auch zur Zeit des neuen Testamentes – ein Erntefest, hebräisch Schewuot, Wochenfest- oder eben griechisch „ pentekoste“ es war das Fest der Weizenernte, sieben Wochen nach dem Passahfest, dem Fest der Gerstenernte. Nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels im Jahre 70 n.C. änderte sich die Bedeutung: Nun gedachten die Juden am Wochenfest der alljährlichen Erneuerung des Bundes Israels mit Gott. Da Lukas seine Apostelgeschichte, die über das christliche Pfingstfest berichtet, ebenfalls in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts geschrieben hat, ist es möglich, das er den Bundesgedanken mit aufgriff: Im Pfingstwunder weitet Gott seinen Bund von Israel auf die gesamte Menschheit aus. 

Was war geschehen? Die Jünger Jesu hatten sich in Jerusalem zusammengefunden, um das jüdische Wochenfest zu feiern. Sie waren ja selbst Juden, Fischer aus Galiläa, Frauen aus Bethanien oder Magdala. Mitten hinein in diese Normalität geschah ein Brausen vom Himmel, das das ganze Haus erfüllte. Dann erschienen Zungen wie von Feuer, die sich auf die Häupter der Apostel setzten. In Feuer und Wind, in diesen beiden Elementen, die für Bewegung, Wärme und Reinigung stehen, begegnet den ersten Jüngern der Heilige Geist. Er bringt sie in Bewegung. Nun können sie Jesu Auftrag erfüllen: Gehet hin in alle Welt... Lukas berichtet, dass die Apostel die Fähigkeit erhielten, Menschen mit unterschiedlicher Muttersprache von den Taten Gottes zu berichten. In Apostelgeschichte 2,8 f. werden diese Völker alle aufgezählt – dieser Text mit seinen vielen fremden Namen ist deswegen ein Alptraum der Kirchengemeinderäte, die an Pfingsten die Schriftlesung halten.

Aber abgesehen von denen aus Kappadozien, Phrygien und Pamphylien, die nun die Apostel verstanden – berichtet Lukas von dem Wunder, dass in CHRISTUS sich die Menschen verstehen können, dass der Glaube der gelebten Liebe die Barrieren von Sprache, Herkunft und Geschlecht zu überwinden vermag.

Lukas schreibt, dass Petrus mit seiner Pfingstpredigt, mit dem Evangelium von Jesus die Zuhörer derart begeisterte, dass sich auf einen Schlag 3000 taufen ließen. Somit gründete sich an diesem Tag die erste christliche Gemeinschaft, Pfingsten wurde zum Geburtstag der Kirche und schloss die Osterzeit ab.

Der Auferstandene, gen Himmel gefahren, sitzend zur Rechten Gottes, sendet seinen Jüngern, die die Gemeinschaft mit dem irdischen Jesus und damit ihrer Leitfigur verloren haben, den Heiligen Geist.

Pfingsten ist also das Fest des Heiligen Geistes. Schwierig bleibt es dennoch, da der Geist weht wo er will und sich kaum Symbole für ihn finden lassen wie etwa die Sterne und Kerzen in der Weihnachtszeit oder die Ostereier des Osterfestes, die in christlicher Deutung die Steine symbolisieren, aus denen das neue Leben hervorbricht. Seit dem 6. Jahrhundert wurde die Taube eine der häufigsten Darstellungsformen des Heiligen Geistes. Vermutlich wurde sie als Pfingstsymbol gewählt, da sie anschaulicher ist als die Elemente Feuer und Wind. Zudem ist die Taube auch biblischen Ursprungs: Im Johannesevangelium beschreibt der Verfasser die Beobachtung Johannes des Täufers, dass der Geist wie eine Taube vom Himmel hernieder kommt und sich auf Jesus niederlässt (Johannes 1,32). Die Taube ist es auch, die Noah den Ölzweig bringt, zum Zeichen, dass nach der Sintflut wieder Grün zu finden ist und neues Leben möglich ist.

Neu leben dürfen, nicht mehr festgelegt auf unsere Schwächen und Abhängigkeiten in denen wir lebten und leben, sondern herausgerissen werden aus alten Ängsten ( vor Verlust, vor Schmerz, vor Leiden, vor den Menschen, die scheinbar über uns verfügen können ), befreit zu dem Wissen, dass allein Gott über uns verfügt, das ER uns führen will in die Freiheit der Kinder Gottes, die die Freiheit ist zu lieben und im anderen den Bruder und die Schwester zu entdecken – das ist Pfingsten.

Wer mit dieser Botschaft im Herzen t anderen begegnet, kann sie  erreichen und in ihnen die Menschen entdecken, die Gott ebenso liebt wie uns. Mag sein, dass er dann vom Geist der Pfingsten etwas spürt. 

Und das wünsche ich uns von Herzen – hier und wo immer wir gerade sind.

Ihre R. Dinda

Angebote

Grabpflege

Viele, vor allem ältere Menschen, können während dieser Zeit nicht aus dem Haus gehen. Besonders schmerzlich trifft es die, die einen Menschen betrauern und ein Grab auf dem Friedhof zu pflegen haben. Frau Ute Ceskutti erklärt sich bereit, täglich auf dem Friedhof zu gießen und nach den Gräbern zu schauen. Wenn Sie dieses dieses Angebot in Anspruch nehmen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarramt unter der Telefonnummer 52098. Ihre Anfrage wird dann weitergeleitet und Frau Ceskutti nimmt mit Ihnen Verbindung auf.

Gassi gehen

Ein sehr netter zuverlässiger Junge (13 Jahre) bietet an, Ihren Hund auszuführen, wenn Sie wegen der gegenwärtigen Lage nicht mehr aus dem Haus können. Interssenten melden sich bitte im Pfarramt unter der Telefonnummer 52098.

Hinweis zu den Opfergaben an Sonn- und Feiertagen

  • add Liebe Gemeindemitglieder,

    die aktuelle Corona-Krise stellt auch die Landeskirche bei scheinbar normalen Vorgängen vor große Herausforderungen. Durch den Ausfall der Gottesdienste fallen auch die an diesen Sonntagen bzw. Feiertagen erbetenen Opfer weg. 

    Dabei handelt es sich um folgende Opfer, die ausfallen, da keine Gottesdienste stattfinden: 

    10. April (Karfreitag): für die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ (DWW)

    Nach dem  Kollektenplan  2020  ist  das  Gottesdienstopfer  am Karfreitag,  10.April2020,für die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ der Diakonie in  Württemberg  bestimmt. Hierzu  ergeht folgender Opferaufruf des Landesbischofs: Die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ unterstützt kirchliche und ökumenische Partner bei der diakonischen  Arbeit in  Georgien,  Griechenland,  Polen,  Rumänien,  Russland,  Serbien  und der Slowakei.„ Hoffnung für Osteuropa“ will Menschen in Notlagen neue Zuversicht geben. Hoffnung teilen, Hilfe weitergeben. Das Wort Jesu: „Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25,35) stellt uns besonders an die Seite von Armen und Ausgegrenzten, Flüchtlingen, alten Menschen sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Mit Ihrer Hilfe können Geschwister in Osteuropa erfahren, dass sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die einander in Christi Namen hilft. Auch Ihre Spende gibt Hoffnung – Hoffnung für Osteuropa. 

     

    03. Mai (Jubilate): für besondere gesamtkirchliche Aufgaben (EKD)

    Das Opfer  am  heutigen  Sonntag  Jubilate  wird  für  besondere  gesamtkirchliche  Aufgaben  in der Evangelischen Kirche in Deutschland erbeten. In Deutschland besuchen über 800.000 junge Menschen Schulen, Hochschulen und Kindertagesstätten in evangelischer Trägerschaft .Diese Schülerinnen und Schüler, Studierende und Kinder an evangelischen Kindertagesstätten  sollen  lernen,  Streit  zu  schlichten,  Konflikte  zu  erkennen  und  Versöhnung  zu  gestalten. „Selig sind, die Frieden stiften. Denn sie werden Gottes Kinder heißen“. Jesu Wort aus der Bergpredigt ist leitend für das Projekt ‚Frieden stiften und Versöhnung lernen‘. Mit  Ihrem  Opfer  ermöglichen  Sie,  dass  junge  Menschen  im  Horizont  des  christlichen  Glaubens Konflikte bearbeiten lernen und zum Friedensengagement ermutigt werden.

    Selig sind, die Frieden stiften. Denn sie werden Gottes Kinder heißen (MT 5, 9).

     

    Pfingstfest 31. Mai - für aktuelle Notstände.

    Nach dem Kollektenplan 2020 ist das empfohlene Opfer am Pfingstsonntag, 31. Mai 2020, für aktuelle Notstände bestimmt. Hierzu ergeht folgender Opferaufruf des Landesbischofs: ‘Wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft‘ (1Kor 12,13). So feiern wir an Pfingsten die Verbundenheit der weltweiten Kirche Jesu Christi. Wir sind gerufen, uns zu freuen an der Gemeinschaft, die uns in Christus geschenkt ist. Und wir sind gerufen, ‚füreinander zu sorgen‘ (1Kor 12,25). Diesem Ruf wollen wir als Landeskirche folgen mit unserem Pfingstopfer. Es soll Geschwister weltweit unterstützen, die in Not sind oder sich für andere Notleidende einsetzen. So kam das Pfingstopfer des vergangenen Jahres Menschen zugute die von der Flutkatastrophe durch den Cyclone Idai im Süden von Malawi und Mosambik betroffen waren. Sie konnten mit dem Nötigsten unterstützt werden. Auch Ihr heutiges Opfer geht an notleidende Menschen in den Katastrophengebieten dieser Welt. Gott segne Geber und Gaben!

     

    Die Opfer vom Karfreitag und Pfingsten möchten wir Ihnen besonders ans Herz legen, da die Einnahmen hier Menschen in Notlagen in ganz Europa zugutekommen. Mit uns verbundene Kirchen haben bereits nach Unterstützung nachgefragt, wie etwa die Evangelische Kirche in Italien, die Kirche in Österreich, die Kirche in Ungarn und Kirchen in Griechenland.

    Wenn Sie hier unterstützen möchten, überweise Sie ihr Opfer bitte auf das Konto unserer Kirchengemeinde unter dem Verwendungszweck: Opfer vom (Datum des Sonntages) 

    Bis zu einem Spendenbetrag von 200 Euro wird Ihr Einzahlungsbeleg als Spendenbescheinigung vom Finanzamt anerkannt.

    Aber Sie erhalten von uns immer auch eine Spendenbescheinigung zugesandt.

    Konto der Kirchengemeinde

    Lippoldsweiler: Kreissparkasse Waiblingen, Kto. Nr. 20310,

    BLZ 60250010,

    IBAN  DE 3960 2500 1000 0002 0310

    BIC SOLADES1WBN

    Ihre Pfarrerin Renate Dinda

Termine

  • add 31. Mai 2020, 10:00 Uhr: Gottesdienst - Pfingsten
  • add 01. Juni 2020, 10:30 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst im Autokino (auf dem Parkplatz hinter der Auenwaldhalle in der Beaurepairestraße in Unterbrüden)